Mittwoch, 6. August 2014

Der Testsieger bei Stiftung Warentest



Seit einigen Jahren häuft sich die Kritik an der Stiftung Warentest. Das mag an der Herausforderung durch den reißerischen, skandallüsternen Öko-Test seit 1985 liegen, weshalb die Stiftung immer schneller und leichtfertiger Tests durchführt. Doch deren daraus resultierendes Urteil ist tatsächlich manchmal fragwürdig.

So nutzte ich bislang liebend gern als WC-Reiniger Harpic, bis ihn DM auslistete. Also griff ich auf den Testsieger von der DM-Hausmarke „Denk mit“ zurück. Ein Testsieger mit der Note 1,7 zum Spottpreis. Na ja.

Im Gegensatz zu Harpic wirkt der Testsieger nicht gegen Kalk, wie es das Etikette versprach. Bakterien und andere Keime kann ich mit dem bloßen Auge und ohne Sehhilfe so schlecht ausmachen, deswegen kann ich diesbezüglich dem Urteil sowie dem Produkt nur Glauben schenken. Aber ich mag meine Toilette eben ohne Kalk. Tja, wie kommt also Stiftung Warentest zu ihrem Urteil? Ist der Testsieger nur aufgrund seines niedrigen Preises Testsieger? Wenn das so ist, verkaufe ich bald Seifenwasser als Putzmittel. Das dürfte ebenfalls preislich unschlagbar sein und mich reich machen. Stiftung Warentest sei Dank!

NSA-Ausspähaffäre und Ukrainekrise



Letztens verfasste ich einen Post, der aufgrund meiner Äußerungen für politisch eher unbedarfte Personen prorussisch klingen dürfte. Ja, es stimmt, ich habe nichts gegen Russland, dessen Bevölkerung, dessen Kultur und Politik. Ich glaube sogar, ich mag Russland. Vielleicht weil viele Russen auf ihre plumpe, einfache Art geradezu ehrlich und deshalb liebenswürdig sind. Das mag ein Vorurteil sein, aber vielleicht kennen Sie das auch: Ein Russe identifiziert Sie als Deutscher und blüht regelrecht auf. Wahnsinn, obwohl wir Deutschen diesem Volk zu viel Leid zugefügt haben.

Derzeit ist die weltpolitische Lage ziemlich schwierig. In den Zeitungen liest man, und im Rundfunk hört man, was Russland alles so angestellt haben soll. Solche Verunglimpfungen gab es zwar schon oft, aber dieses Mal scheinen sich die Medien mit Kritik an Russland zu überwerfen.

Und dagegen lehnen sich in Leserbriefen (so auch in der SPIEGEL-Ausgabe 32/2014) und Kommentaren verschiedene Mitmenschen auf. So fordern, viele aufgrund der NSA-Ausspähaffäre gegenüber den USA ebenfalls Sanktionen. Zumal ja, kein Russe Deutschland etwas angetan hat.

Politiker halten in solchen Situationen eine relativ dumme Floskel entgegen: „Deutschland und die Vereinigten Staaten sind durch gemeinsame Werte und Wertvorstellungen miteinander verbunden.“ Ja? Welche Werte denn? Teilen die Russen nicht die gleichen Werte wie wir Deutschen und die US-Amerikaner? Schlagen etwa Russen ihre Kinder? Tun das US-Amerikaner oder Deutsche? Darf man in Russland unbestraft stehlen, rauben oder töten? Nein! Und ist unser gemeinsamer Wert nicht etwa nur unser kapitalistisches, demokratisches System? Sicherlich. Allerdings gab es noch nie eine Gesellschaft ohne Werte. So makaber das manchmal auch klingt.

Diese Forderung nach deutschen Sanktionierungen gegenüber den Vereinigten Staaten entspringt der Vorstellung der sogenannten, außenpolitischen Äquidistanz. Das beinhaltet theoretisch die gleiche Haltung der Bundesrepublik zu Russland wie zu den USA. Doch vielmehr entspringt dieser Geisteshaltung der Wunsch nach einem eigenständigen Weg in der deutschen Außenpolitik. Sozusagen der dritte Weg als eine Mittelmacht.

Doch das ist auch keine Lösung. In der Geschichte findet man dazu viele traurige Belege. Dagegen bedarf es vielmehr einer kontinuierlich wachsenden Zusammenarbeit Deutschlands mit allen Staaten unserer Erde. Das ist in einer globalisierten Welt nur angebracht. Also kein Lavieren der Bundesrepublik und Ausspielen ausländischer Partner. Schließlich sind wir alles nur Menschen.

Sonntag, 3. August 2014

Das Klassentreffen 2014



Vor einiger Zeit erhielt ich eine Einladung zum diesjährigen Klassentreffen. Ganz anonym und unpersönlich. Es geschah nämlich über Fratzenbuch, indem ich ungefragt zum Mitglied einer Gruppe gemacht wurde. Toll! Man konnte sich mit einem Klick zur Teilnahme anmelden. Danach sollte man einen bestimmten Betrag bei PayPal überweisen. So geht das mittlerweile in der digitalen Welt. Halt anonym und unpersönlich. Da ist es kein Wunder, dass sich keiner für das Klassentreffen interessierte. So wurde aus dem Klassentreffen 2014 ein unverfängliches Treffen ehemaliger Mitschüler. Heute war das Treffen.

Bei dieser äußerst ansprechenden Einladung wollte ich dann schon schriftlich antworten:

„Oh, man, ein Klassentreffen. Nach zehn Jahren, wunderbar! Ich kam noch nicht zum Antworten, denn ich bin so selten bei Facebook. Und das auch nur, um (zumeist ältere) Leute ruhigzustellen. Sonst glauben die noch, dass ich nicht mehr auf der Höhe der Zeit sei. Welch Paradoxon, aber egal.

Jedenfalls habe ich schon vor einiger Zeit gesehen, dass ich dieser Klassentreffen-Gruppe hinzugefügt wurde. Vielen Dank. Doch etwas lästig waren die regelmäßigen Beiträge dann doch. Deswegen habe ich die Anzeige von neuen Beiträgen ausgestellt. Doch wie man aus der Gruppe austritt, habe ich in der Eile nicht herausgefunden. Denn mir ist ein Klassentreffen eigentlich egal. Und dafür gibt es auch gute Gründe. Wenn Ihr ganz ehrlich in Euch hineinschaut, werdet Ihr diese ebenfalls teilen.

So ist es tatsächlich etwas komisch, dass wir in der Zwischenzeit alle mehrheitlich keinen Kontakt zueinander hatten. Etliche Namen sagen mir nicht einmal etwas mehr, und viele würde ich auf der Straße nicht unbedingt wieder erkennen. Und so frage ich mich, ob ein gemeinsamer Übergangsritus im Laufe der Zeit zum Ergötzen an dem erhofft armseligen Leben der Anderer verkommt. Wer hat es zu etwas gebracht? Oh, noch keiner Vorstand eines DAX-Konzerns? Noch keiner Lehrstuhlinhaber? Tja, komisch, aber so ist es einmal. Gerade in Deutschland mit seiner Militarisierung der Zivilgesellschaft, was durchaus vorteilhaft ist.

Und vielleicht gibt es ja auch etwas Neues zum Tratschen und so, weil sich jemand geoutet hat. Wie spannend! Vielleicht ist auch jemand zum Islam konvertiert. Das soll ja auch vorkommen. Und vielleicht haben die restlichen 90 Prozent erkannt, dass Ihre langen Haare nie politisch waren, sondern lediglich eine kleine, bedeutungslose Provokation der Gesellschaft, von der man glaubte, dass mit den 1968ern sich längst erledigt hat. Aber auch das ist nicht schlimm, wenn Ihr nun erkannt habt, dass Ihr Euch politisch bei der Union gut aufgehoben fühlt.

Tja, was bleibt sonst noch vom Klassentreffen? Vielleicht findet ja der heimische Ross seine heimische Rachel wieder? Aber ‘mal ehrlich, neeeeeeeeeeeeeee! Wir haben doch zu sehr kitschige Vorstellungen, Hollywood sei Dank. Okay, ein bisschen Bunga-Bunga ist vielleicht möglich, aber das ist dann vielleicht doch nur die Mitleidstour. Denn das Ausbleiben von erfüllten Träume, erreichten Ziele und Haarwuchs sind Vorkommnisse eines Reifungsprozesses. Ja, und das betrifft auch Frauen. Da ist es allerdings kein biochemischer Prozess wie bei Männern, sondern vielmehr hat es mechanische Ursachen.

Aber fragt doch vielleicht in vierzig Jahren erneut bei mir an. Sicherlich bin ich dann schon längst über die Wupper. Schließlich leiste ich für das Sozialsystem allerhand, indem ich oft genug rauche und damit zusätzlich Steuern an den Staat abführe. Gleichzeitig kriegen viele Raucher kurz nach ihrem Renteneintritt ein Lungenkarzinom und krepieren daran. Übrigens ist der regelmäßige Tabakkonsum etwas, was ich jeder Frau während und nach ihrer Schwangerschaft empfehlen kann. Ohne Scheiß! Der Konsum schadet zwar der Mutter, sie stärken aber die DNA-Reparaturenzyme beim Kind. Dadurch verringert sich die Wahrscheinlichkeit einer Krebserkrankung beim Kind. Also denkt daran: Alles für’s Kind!

Haut rein!

P.S.: Sicherlich ist meine Nachricht nun Gesprächsstoff. Trotz allem werdet Ihr Euer Interesse an einem Aufblühen alter Freundschaften bekunden und Euch doch erst wieder in zehn Jahren sehen. Doch wer bin ich, dass ich allzu menschliches Verhalten verurteile. Meine Sache ist es jedenfalls nicht.“

Samstag, 2. August 2014

Was geht wieder einmal im Nahen Osten ab?



Seit mehr als drei Wochen findet nun der dritte Gazakrieg statt. Und dessen Bilder sind schrecklich. So unmenschlich ist halt Krieg. Da gibt es eben keine schönen Bilder. Umso mehr bin ich erstaunt, wie menschlich mitfühlend wieder einmal ein Krieg in den Medien beschrieben wird.

So werden in der aktuellen kriegerischen Auseinandersetzung Waffenruhen angestrebt, die als humanitär beschrieben werden. Sicherlich ist es eine erfreuliche Geste, wenn Menschen nicht unter Waffengewalt sterben müssen und zeitweise ihrem normalen Leben nachgehen können. Doch was ist eine „humanitäre Waffenruhe“? Das klingt doch wie „sanitäre Waffenruhe“, und genauso sanitär scheint es.

Aber es gibt auch andere Inszenierungen des Mitgefühls in diesem Krieg. So werden SMS von den Israelis versandt, Flugblätter abgeworfen und andere Nachrichten verschickt, sofern bald israelische Kriegshandlungen den Gazastreifen heimsuchen. Dazu sollte man sich dieses Kriegsgebiet unbedingt vor Augen führen. Der Gazastreifen ist ungefähr so groß wie die Stadt Bremen, nur dass dort mehr als dreimal so viele Menschen wie in Bremen leben. Wohin sollen also die Palästinenser im abgeriegelten Gazastreifen fliehen, wenn ein israelisches Bombardement droht? Der Gazastreifen ist nämlich so dicht besiedelt, dass sich dort neben Tunneln, Waffenlagern und Raketenabschussvorrichtungen zwangsläufig Moscheen, Schulen und Krankenhäuser befinden. Damit will ich nicht den terroristischen Akt von Raketenabschüssen aus dem Gazastreifen auf Israel und ähnlichem rechtfertigen. Die angestrebte Tötung von Zivilisten findet auch bei der aussichtslosen Lage wie der der Palästinenser keine Rechtfertigung. Ich selbst weiß auch keine konkrete Lösung für diesen Konflikt, und mir scheint es zu zwangsläufig, jedoch allzu unmenschlich, auf den Faktor Zeit zu setzen.

Doch ein Anfang wäre, dass der Staat Israel das Unrecht bei seiner Staatsgründung anerkennt. Mit der Gründung brach Israel das Völkerrecht, als es die territoriale Integrität des britischen Mandatsgebietes Cisjordanien verletzte und die Vertriebenen bis heute nicht entschädigte.

Auf der anderen Seite ist es wichtig, dass alle Seiten anerkennen, dass der Staat Israel seit über 65 Jahren besteht. Waren die ersten Israelis noch Einwanderer, sind die heutigen Israelis überwiegend Eingeborene. Es wäre ebenfalls ein Verbrechen an der Menschheit, wenn die nun mehr als 8 Millionen Israelis vertrieben würden.
 
Aus diesem Dilemma resultiert eine israelisch-palästinensische Zwangsgemeinschaft. Vielleicht sollten das beide Seiten endlich anerkennen.

Die Ukraine, Russland, Flug MH17: Die Ukrainekrise



Am 17. Juli 2014 stürzte das Malaysian-Airline-Flugzeug 17 von Amsterdam auf dem Weg nach Kuala Lumpur in der Ostukraine ab. Dieses tragische Unglück begegnet uns nun täglich in den Medien. Und mittlerweile ist für jeden unbestritten, dass das Flugzeug abgeschossen wurde. Schließlich sprechen alle Parteien davon, die ukrainische, die russische, die US-amerikanische und die europäischen Führungen. Alles scheint erwiesen zu sein, weshalb Medien wie der SPIEGEL, Tagesschau, die heute-Sendung, Weltspiegel und weitere von einer russischen Schuld sprechen.
 
Doch halt! Indizien sind keine Beweise. Da halfen auch Ellen Ehnis zwei stümperhafte Versuche zweier ARD-Brennpunkte zum Absturz nicht weiter. Ehnis angeblicher Luftfahrt-Experte Ralph Thiele war kein Pilot oder ähnliches, sondern ist militärischer Lobbyist und deshalb kein wirklicher Luftfahrt-Experte. Und Irre wie der Separatistenführer, der sich in einem Telefonat mit einem Flugzeugabschuss selbst rühmte, sind aufgrund ihres selbstherrlichen Machowesens schlechte Belege.

Vieles spricht zwar dafür, dass die Separatisten in der Ostukraine von russischer Seite unterstützt werden. Bislang ist aber nur die menschliche Unterstützung der nach Unabhängigkeit strebenden Ostukrainer durch Russen bewiesen.

Vieles spricht dafür, dass der Flug MH17 von einer Bode-Luft-Rakete abgeschossen wurde. Dabei handelt sich um das Flugabwehrsystem Buk M1, welches sowohl die Russische Föderation sowie Ukrainische Republik besitzen. Ob es eine russische, von Separatisten abgeschossene Rakete ist, ist bislang nicht auszumachen. Ein ukrainisches Amateurvideo will zwar den Beweis liefern, allerdings sind weder Ort noch Zeit, noch Beteiligte zweifelsfrei verifizierbar.

Und so ist es vermessen, wenn sich der aktuelle SPIEGEL (31/2014) zum Rächer der Entrechteten aufschwingt und sich erlaubt, für die Opfer zu sprechen. Selbst ich maß mir nicht an, für meine verstorbene Großmutter zu sprechen. Und die kannte ich mein ganzes Leben.

Es ist richtig, dass man den Angehörigen der Opfer die lückenlose, rückhaltlose Aufklärung schuldet. Doch die Einseitigkeit der Berichterstattung ist geschmacklos und nicht angebracht.

So berichteten die Tagesschau und ein Weltspiegel Extra nach dem Absturz von dem Aufenthalt von Experten an der Unglücksstelle. Danach erfolgten erneut Kämpfe zwischen der ukrainische Armee und den Separatisten. Doch wozu musste das ukrainische Vorgehen sein? Die Separatisten gestatteten den ausländischen Ermittlern den Zugang zur Absturzstelle. Lediglich die Presse musste zurückbleiben. Doch ist das nicht verständlich? Aus Respekt vor den Opfern gehört sich keine Nahaufnahme. Nun spricht die Tagesschau vom ersten Besuch der Absturzstelle von Ermittlern, und die Medienvertreter dürfen trotzdem nicht vor.

Mit voller Hochachtung zeigte der Weltspiegel bereits vorher, wie eine ukrainische Bewohnerin aus der Umgebung Frackteile als angebliche Beweise beiseiteschuf. Doch dabei dürften sich jedem Kriminalisten die Haare sträuben. An heimischen Unglücksstellen verwahren sich deutsche Kriminalisten ebenfalls gegen Einmischung durch sachunkundige Mitmenschen.

Doch ich kann Gulineh Atai, der ARD-Korrespendentin vom WDR, durchaus irgendwo verstehen. Sie ist anti-russisch, ich nicht. Und wenn ich Partei ergreife, blende ich auch gern missliebige Sachen aus. Doch derartige einseitige Parteinahme unterläuft mir dann doch nicht. Schließlich frage ich hier nicht, wem der Abschuss des Flugzeugs am meisten nutzte. Das „Cui bono?“ ist geschmacklos und unangebracht.

Deswegen mein Rat an Gulineh Atai: Schon im Georgienkrieg 2008 gab es eine schnelle Vorverurteilung Russlands, doch nachher stellte sich die Schuld Micheil Saakaschwilis und seiner georgischen Getreuen heraus.

Da hilft auch die von US-Präsident Barack Obama neuaufgelegte Hunnenrede nicht weiter. Obama hat sich mit seinem Drohnenkrieg und dem Gefangenenlager Guantanamo Bay selbst moralisch disqualifiziert.

Doch was mich verwundert, ist, dass niemand mehr über die Krim spricht. Vielleicht will die russische Regierung auch nur ablenken, um sich die Halbinsel dauerhaft zu sichern. Das scheint aufzugehen, weil Bundesaußenminister Frank-Walther Steinmeier in seinem SPIEGEL-Interview (31/2014) mit keinem Wort die Rückgabe der Krim forderte.

Jedoch beweisen die verschiedenen außenpolitischen Handlungen und Pläne der USA und EU, was wirklich wichtig ist, und welches Russland man sich wünscht. Indem die russische Elite sanktioniert werden soll, erhoffen sich die US-amerikanischen und europäischen Außenpolitiker eine stärkere Einflussnahme dieser Leute auf die russische Politik. Diese Sanktionen treffen zwar keine Unschuldigen, aber eine Rückkehr zum Russland der 1990er Jahre mit Jelzin und seinen Oligarchen ist die falsche Lösung.

Doch sollten wir bei diesem Konflikt gewarnt sein. Bloß weil die Ukraine sich außenpolitisch neuorientiert, macht es das alles nicht besser. Die Ukraine ist auch weiterhin ein politisch und sozial ungerechter Staat, was sie nicht als westlichen Partner qualifiziert. Der Feind meines Feindes ist eben nicht zwangsläufig mein Freund. Doch bei diesem Satz ist fraglich, ob Russland tatsächlich unser Feind ist. Das sehe ich nämlich nicht so.