Donnerstag, 7. August 2014

Sommer 2014 (Teil I) – es wird spannend



Es ist nun wieder so weit. Jeder kennt es schon. Manche schütteln nur noch den Kopf, andere aber fühlen sich endlich beachtet und sehen ihre jeweiligen Vorstellungen verwirklicht. Das Sommerloch! Es bestimmt die politische Debatte während der großen und langen Sommerpause. Viele Politiker der ersten Reihe sind mittlerweile in den Urlaub entschwunden und melden sich höchstens zu den Sommerinterviews auf ARD, ZDF oder im SPIEGEL-Gespräch zu Wort. Die Bühne gehört nun der dritten Reihe, den Hinterbänklern. Sie erhoffen sich nun das Gehör, welches ihnen im normalen Politikbetrieb versagt bleibt. Und die Chancen dafür stehen auch gut. Wie gesagt die erste Garde ist im Urlaub. Es gibt kaum Sportereignisse. Und die Hauptausgabe Tagesschau läuft trotzdem täglich von 20.00 bis 20.15. Diese 15 Minuten müssen irgendwie gefüllt werden. Und so kommen wieder lustige Forderungen seitens der Politiker. Die Linke fordert vielleicht aufgrund des NSA-Ausspähaffäre und wegen des neuen Whistleblowers die Abschaffung der Geheimdienste. Die Grünen höchstwahrscheinlich ein Tempolimit von 100 Kilometer pro Stunde auf deutschen Autobahnen und eine alternative Form der Straßenmaut. Die rastlosen Hardliner in der Union bringen sicherlich erneut die kalte Progression sowie Volksabstimmungen über den Bau von Minaretten an deutschen Moscheen auf die Tagesordnung. FDP, AfD und Piraten treten wieder einmal für den Liberalismus in der Bundesrepublik ein. Wozu bedarf es für die gleichen Forderungen eigentlich drei Parteien im deutschen Parteiensystem? Nur um die SPD ist es schlecht bestellt. Als selbst ernannte Partei der Mitte will die deutsche Sozialdemokratie alle Bevölkerungsschichten bedienen. Dabei trifft es die SPD doppelt. Einerseits ist sie einfallslos, und andererseits weiß sie nicht, wie sie als Partei der Mitte alle möglichen Wahlbürger ansprechen kann.
 
Dass ein Sommerlochthema erfolgreich umgesetzt werden kann, solange es beständig vorgetragen wird, zeigt sich an der Maut. Viele Jahre beharrte die CSU auf der Einführung der Maut für ausländische PKW. Nun waren letztes Jahr Bundestagswahlen. Hotte Seehofer, auch Django Seehofer oder Crazy Horst genannt, sagte im Vorfeld der Wahlen aus, dass er keinen Koalitionsvertrag unterschreibt, in dem nicht die Einführung dieser Maut steht. Nun droht er mit Koalitionsbruch, wenn die Pläne zur Maut nicht umgesetzt werden. Die armen Niederländer und Skandinavier, die nun Hottes Forderung ausbaden sollen. Selbst die deutschen Autofahrer dürften nicht lange von der Maut verschont bleiben. Zwar soll die Kfz-Steuer bei der Einführung der Maut gesenkt werden. Doch wer glaubt schon daran, dass in der nächsten Legislaturperiode nicht auch wieder diese Steuer erhöht wird? Aber zumindest klingelt es dann in den bayrischen Kassen doppelt. Einerseits durch Maut, die unter anderem auch Bayern zugutekommt, und anderseits durch die Ausgaben unserer lieben Nachbarn aus den Niederlanden und Skandinavien sowie uns, die auf ihrer Durchfahrt nach Italien an einer bayrischen Raststätte tanken und essen gehen.

Auch die neue Fahrzeugszulassungsverordnung stammt von der CSU. Der ehemalige Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer führte diese 2012 ein. Somit ist die CSU scheinbar Königin der Sommerlöcher. Doch geht die CSU auch dieses Jahr als Sieger vom Platz?

Welche Aussichten auf Erfolg haben die anderen Forderungen, die nun im Sommer auf uns zukommen. Werden die Grünen mit einem Tempolimit von 100 km/h sich durchsetzen, bloß weil sie kontinuierlich darauf pochen? Nein, derzeit fehlt ihnen dazu die Macht. Und selbst wenn?! Auch Grüne lieben es, mit ihrer Ente, ihrem Käfer (diesen beiden umweltschädlichen, aber hippen Dreckschleudern) oder ihrem umweltschonenden Auto einmal kräftig auf die Tube zu treten. Nur wollen die grünen Käferfahrer im Geschwindigkeitsrausch nicht selbst überholt werden. Nur dazu ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 100 Stundenkilometern nützlich. Doch der große Wurf dürfte den Grünen nicht gelingen. Sie wären gern links und somit populär, jedoch sind sie sehr stark ihrer bürgerlichen Herkunft verhaftet.

Und glaubt die Linke wirklich, dass sich die Regierung das Heft aus der Hand nehmen lässt und den Informationsvorteil gegenüber innerstaatlichen sowie ausländischen Feinden aufgibt? Nein, das begreifen selbst Führungskräfte innerhalb der Partei. Denn die Linke liebt den starken Staat, der natürlich auch wehrhaft sein muss. Darin stimmt die Linke mit der Union stark überein.

Die beiden Unionsschwesterparteien tragen beide ein C in ihrem Namen. Unionsfraktionschef im Bundestag Volker Kauder und sein außenpolitischer Sprecher Philipp Mißfelder bezogen zum C in CDU eindeutig Position. Doch hinter dem Top-Politiker und seinem Adlatus gibt es ja noch richtige Hardliner. Ob diese sich mit der Forderung nach Volksabstimmungen über den Bau von Minaretten durchsetzen können? Nein! Das hat praktische Gründe. Schließlich stehen deutsche Moscheen noch immer überwiegend am Stadtrand in Gewerbegebieten, obwohl Muslime längst ein bedeutender Bestandteil unserer Republik sind. Wen stört also ein Minarett an der Autobahnausfahrt? Außerdem öffnet sich zumindest die CDU für großstädtische Wählerschaften. Diese Bürger befürworten entweder den Multikulturalismus und leben deshalb gleichgültig neben den Minderheiten her. Oder aber sie leben interkulturell und haben dadurch kontinuierlichen Austausch mit ethnischen, religiösen und anderen Minderheiten. Zudem würden unsere Mitmenschen mit türkischer oder anderer Herkunft oftmals gern die Union wählen, wenn sie nicht noch immer so antiquiert rüberkäme. Schließlich verfolgen unsere Mitbürger mit Migrationshintergrund ebenfalls die Ziele der beruflichen und sozialen Selbständigkeit wie die Befürworter der freien Marktwirtschaft. Dazu zählt teilweise auch die Union.

Und die kalte Progression? Ja, als ob die Union für Steuergerechtigkeit steht. Die bürgerlich-liberalen Kräfte in der Union verfolgen nur die Absenkung der Staatsquote, weswegen die Kalte Progression abgeschafft werden soll. Allerdings geht es noch marktliberaler.

Steigen die FDP, AfD und Piraten mit ihrem Ruf nach mehr Freiheit in den Wählerumfragen? Nein, die Forderung nach mehr politischer Freiheit überzeugt derzeit keinen Bürger. Der Datenklau ist derzeit regelmäßig in den Medien. Neuerdings fühlen wir Bürger uns besser vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als vom diesen drei Parteien betreut. Und was ist mit der Freiheit der Märkte? Ach, große Ablehnung! Dafür sorgt die große Zustimmung für Mindestlohn und die Rentenpläne der Großen Koalition.

Ja, die SPD. Mehr als 150 Jahre gibt es sie nun. Doch noch nie schien sie so planlos wie jetzt. Bald sind der Mindestlohn, das neue Staatsbürgerschaftsrecht und die Rentenreform allesamt umgesetzt. Und dann? Frauenquote? Ja, daran beißen sich die Politiker seit Jahren die Zähne aus. Und wie sagte es Franz Mehring in seiner „Geschichte der deutschen Sozialdemokratie“ vor ungefähr 100 Jahren sinngemäß? Erst mit dem Sieg des Sozialismus ist der Unterschied zwischen Frauen und Männern aufgehoben. Es ist also ein langer, vielleicht sogar endloser Weg der Gleichstellung zwischen Frauen und Männern. Also auch ein Sommerloch für die kommenden 100 Jahre!

Was diesen Sommer von den Hinterbänklern in der Politik thematisiert wird, möchte ich Ihnen in den folgenden Wochen näher bringen. Vorausgesetzt die Politiker bieten eine Projektionsfläche. Also freuen Sie sich auf das Sommerloch. Ich freue mich bereits jetzt schon.

Die Wandlung von Science Fiction



Früher war ich ein großer Science-Fiction-Fan. Doch heute, ne! Science Fiction bedeutet stumpf übersetzt Wissenschaftsfiktion. Und was heute unter dem Begriff Science Fiction publiziert wird, ist Beschwichtigung der Massen und eine bloße Ansammlung von special effects. Dabei ist Star Wars nicht einmal Science, sondern bloße Fiction oder Fantasy. Genauso Stargate, Babylon 5 etc.

Seine Anfänge nahm das Science-Fiction-Genre mit Jules Verne im 19. Jahrhundert. Verne schrieb unter anderem Klassiker wie „Reise um die Erde in 80 Tagen“ (1873). Indem der Hauptdarsteller Phileas Fogg immer weiter ostwärts reiste, bewies er, dass die Erde nicht nur eine Kugel ist, sondern dass man durch die Passage von allen Zeitzonen einen Tag herausholt. Ich sollte mich einen Meter südlich des geographischen Nordpols mehrere Mal ostwärts im Kreis bewegen. Dann schinde ich wohl meinen Tod etwas raus.

Jedenfalls belegte Verne mit seinem Meisterwerk, dass man auch dadurch gewinnt, indem man sich kulturell öffnet. Das wäre doch eine ganz interessante Inszenierung für ein hippes Berliner Theater. Anstatt dass sich der Charakter Fogg dann gen Osten bewegt, geht er in der neumodischen Inszenierung grundsätzlich westwärts und erfährt dadurch ebenfalls einen Zeitgewinn sowie eine Bereicherung seines Lebens. Aber meine kreative Spinnerei ist erst einmal nebensächlich.

Das Genre Science Fiction erfuhr in den 1960ern durch Gene Roddenberry einen enormen Schub. Mit dem Raumschiff Enterprise zeigte uns Roddenberry auf, dass uns durch (unsere irrationale, oftmals fehlerbehaftete) Menschlichkeit und nicht durch Vernunft stets mehr als nur zwei Möglichkeiten offenstehen. Das haben Captain Kirk und Captain Picard sowie ihre jeweiligen Crews uns aufgezeigt.

Doch was danach kam, war eine Darstellung von Siegen um des Sieges Willen. In Star Trek: Deep Space Nine, Star Trek: Raumschiff Voyager und Star Trek: Enterprise mussten die Helden ihre jeweiligen Gegner immer niederringen, damit die eigene glorreiche Gesellschaft fortbestehen durfte. Bei den Siegen gab es keine Kompromisse und Zugeständnisse. Das ist symptomatisch für unsere aktuelle Gesellschaft, wenn man an den Kampf gegen den Terror denkt. Die Ukrainekrise, der Nahostkonflikt und viele andere Konflikte dieser Welt.

Damit der Konsument dieser späteren Serien auch sieht, wie gut es ihm eigentlich und überhaupt geht, wurden besondere Stilmittel eingesetzt. So etwa das Paralleluniversum, was es physikalisch gar nicht gibt. Denn hat jede Sache ihr Gegenteil oder ihre Umkehrung? Ja? Dann stellen Sie sich doch bitte vor, was das Gegenteil oder die Umkehrung von Ihnen selbst ist. Das funktioniert nicht, oder? Oder stellen sich das Gegenteil von 5 vor? Ist das zwangsläufig der Kehrwert, also ¹⁄₅? Oder was könnte die Parallele von 5 sein? Das ist alles ist zu abstrus.

Mit der Schöpfung des Paralleluniversums wollen die Produzenten darstellen, wie arm es in anderen Gesellschaften ist, und wie erstrebenswert die eigene Gesellschaft ist. Vielleicht, weil es dort keinen vergleichbaren Superhelden gibt. Vielleicht, weil diese Pendant-Gesellschaft totalitär ist. Vielleicht, weil die Menschen im Paralleluniversum stets glücklos scheitern.

Mit der Erfindung des Paralleluniversums will uns Hollywood aufzeigen, dass es anderswo nur schlimm ist und wir Glück haben, hier zu leben. Also bitte nicht aufregen. Keine Demonstrationen, Ausschreitungen oder Revolution bitte! Bitte lieber Star Wars gucken!

Falsche Freunde



Wissen Sie, was ein falscher Freund ist? Sicherlich! Aber ich meine nicht den Typen, der Ihnen Ihre Frau ausgespannt und dazu noch 500 Euro gestohlen hat, obwohl er anfänglich so nett war. Falsche Freunde sind falsche Gleichsetzungen von Worten, die in einer Fremdsprache genauso oder annähernd ähnlich geschrieben werden wie in der Muttersprache.
 
Sehr oft ärgern wir uns über die Dummheit und Unwissenheit der US-Amerikaner. Doch sind wir kaum besser.

Wir Deutschen nutzen „Handy“ als Bezeichnung für unser Mobiltelefon, dabei heißt es im Britisch-Englischen „mobile“ und im US-amerikanischen Englisch „Cell“. Und „handy“ bedeutet eigentlich handlich. Das ist aber bereits lange bekannt.

Es gibt aber auch noch andere tolle Verwechselungen. Immer wenn ein großes Fußballturnier ansteht, sprechen viele Mitmenschen in Deutschland vom „Public Viewing“. Wissen Sie, was das eigentlich ist? Im Englischen ist „public viewing“ die öffentliche Ausstellung eines aufgebahrten Leichnams. Also eine Leichenschau, tja. Oder die Rede von deutschen Gewerkschaftern über „Equal Pay“, der gleichen Bezahlung von Mann und Frau für die gleiche Arbeit. „Pay“ kann man zwar auch substantivisch nutzen, allerdings heißt es besser „equal payment“ oder „equally pay“.

Hm, irgendwie habe ich den Eindruck, dass Ausländer deutsche Worte weitaus sinnentsprechender nutzen:

Der deutsche Kindergarten ist auch der englische „kindergarten“.

Angst wurde im Englischen zur „german angst“, eine enorme Form von Angst.

Im Französischen steht derzeit „la mannschaft“ für alles Vorbildliche der Deutschen.

AdSense: Einfach Geld verdienen



Seit einiger Zeit habe ich ja nun einen Blog, und die Besucherzahlen sind auch ganz ordentlich für den Anfang. Und so gucke ich regelmäßig, wie ich meinen Blog ausbauen kann, um noch mehr Menschen erreichen zu können.

Bei meiner Suche stieß ich auf AdSense von Google. Nach sechs Monaten kann man mit dem eigenen Blog Geld verdienen, dafür muss man allerdings Werbung auf seinem Blog gestatten. Und ich bin nun wirklich am Überlegen. Nicht dass Potenzmittel mit mir in Verbindung gebracht werden.

Wenn ich jedenfalls täglich 1000 Besucher habe, soll man angeblich 3000 Euro brutto monatlich verdienen. Der Verdienst steigt leider nicht linear, also macht ein Besucher täglich nicht drei Euro. Um täglich 1000 Besucher zu erzielen, bedarf es täglicher Arbeit. Denn man muss den Blog ja auch pushen. Dafür reicht nicht die Veröffentlichung meiner alten Hausarbeiten, Bewerbungen und Leserbriefe. Deswegen habe ich eine Rechnung.

Es gibt sieben Milliarden Menschen weltweit. Davon hat nicht jeder Mensch einen Internetzugang. Manche interessieren sich auch nicht für den Scheiß, den ich hier auf Euch niederprasseln lasse. Viele verstehen kein Deutsch, obwohl ein sehr großes Kontingent meiner Besucher aus den USA stammt und ich den Google-Übersetzer als Tool hier eingefügt habe.

Vielleicht sollte ich also in Fremdsprachen schreiben? Mal schauen. Ich probiere es einmal mit „Hi, how are you doing?“ Oder „Salut, comment ça va?“ Oder „Привет, как дела?“ Oder „؟حالك كيف ,مرحبا“ Oder „Hola, ¿cómo estás?“ Oder „你好,你怎麼樣?!“ Jedoch gibt es in China kein öffentlich zugängliches Internet, und Google hat sich vor einigen Jahren aus dem chinesischen Markt zurückgezogen. Und in Hongkong spricht man nicht Mandarin sondern Kantonesisch. Und außerdem, was interessiert die Amis außer Sport? Und die Franzosen?

Ja, die Menschen sind sich doch trotzdem ziemlich ähnlich. Gott sei Dank. Vielleicht stelle ich einfach fortan Pornos hier ein. Schließlich ist das Internet überwiegend Porno. Aber dazu fehlen mir leider die Urheberrechte. Die Frauen meiner Familie möchte ich auch nicht prostituieren. Vielleicht frage ich meinen Vater. Trotz seiner Heterosexualität kommt er in der Schwulengemeinde unheimlich gut an. Und obwohl er noch nie Prinz Karneval war oder eine exponierte Persönlichkeit ist, schaffte er es mit seinen Kostümierungen stets in die Lokalzeitungen. Da Lokalzeitungen einigermaßen seriös sind und höchstens barbusige Frauen abdrucken, wäre es komisch und  er wohl auch nicht passend. Ob ich mir auf der Straße bei Fragen nach Nacktbildern nun Ohrfeigen von weiblichen Passanten abhole? Oh, ne!
Was kann stattdessen als Aufhänger und Besuchermagnet nutzen? Vielleicht diesen Michael Wendler. Ich selbst habe den noch nie im Fernsehen gesehen oder im Radio gehört, aber viele Mitmenschen sprechen über den. Und der soll ja ein Garant für Empörung und damit auch ein Hingucker sein. Vielleicht nehme ich als weiblichen Part noch Micaela Schäfer, die hält ja ihre Tüten überall hin. Und damit hätte ich auch den pornösen Faktor.

Allerdings glaube ich nicht, dass sich mein beabsichtigter Reiseblog auszahlen würde. Welche Reisedestination würde die Leser am meisten begeistern? Gibt es in dem jeweiligen Reiseziel auch Internet, damit ich meinen Blog pushen kann? Obwohl ein Reiseblog würde mich sehr reizen. Das wäre weitaus besser als Michael Wendler oder Micaela Schäfer. Vielleicht sollte ich gemeinsam mit denen eine Reise machen. Allerdings befürchte ich, dass die beiden nur ein Reiseziel kenne. Und zwar das, wo Dschungel-Könige hingehören.

Mittwoch, 6. August 2014

Meine Bank rettet mich



Letztens hatte ich einen Virus auf meinem Computer. Das ist tatsächlich eine ärgerliche Sache. Ich musste eine Systemwiederherstellung durchführen. Darin bin ich jetzt echt Profi. Jedenfalls weiß man bei der ganzen Schadsoftware ja nicht, was die alles anstellt. Spioniert die Schadsoftware mich beim Online Banking aus? Also rief ich bei der Kunden-Hotline meiner Bank an. Meine PSD-Bank ist klasse. Nicht nur, weil ich keine Kontoführungsgebühren oder keine jährliche Kartengebühren wie bei anderen Geldinstituten zahlen muss. Nein, sie kümmert sich auch. Also rief mein Kundenberater Herr St. etwas später zurück. Vorher hat er sich beim Rechenzentrum über mein Konto erkundigt. Und  Herr St. teilte mir mit, dass alles unverdächtig sei. Meine Angaben zum letzten Login stimmten mit seinen Informationen überein. Und der Kollege versicherte mir, dass alles sofort gesperrt würde, sobald das Rechenzentrum etwas Verdächtiges erkennt.

Nun frage ich mich, ob ich das Rechenzentrum nicht durch irrationales Handeln irreführe, meine EC-Karte wegschmeiße und dann kassiere. Hm, nein, schließlich ist die PSD-Bank eine Genossenschaftsbank und ich als Kunde damit Genosse. Damit schnitt ich mir ins eigene Fleisch. Aber interessant ist es trotzdem. Vielleicht lege ich mir ja ein Konto bei der Deutschen Bank zu und kassiere dort ab. Das wäre es doch!