Samstag, 20. September 2014

Unehrliche Debatten (Teil II): Der Klimawandel



Was wünschen wir Europäer nun den Bewohnern der Malediven lieber? Hautkrebs oder Obdachlosigkeit? Durch den Ausstoß von Kohlenmonoxid (CO) löste sich teilweise unsere Ozonschicht auf. Denn Kohlenmonoxid steigt in die Atmosphäre auf. Außerdem ist es kein stabiles Molekül und bindet aufgrund seiner Elektronegativität ein weiteres Sauerstoffatom an sich. Das führte zur Zerlöcherung der Ozonschicht. Das ist erwiesen. Deswegen sind nun in den europäischen Autos Katalysatoren Standard. Auch bei der Energieerzeugung und Verbrennung nutzt man Katalysatoren, damit nur noch das stabile Kohlendioxid-Molekül (CO₂) aufsteigt. Schließlich will ja keiner Hautkrebs, weil die Ozonschicht kaputtgeht.
 
Dass die Klimagase zur Reparatur der Ozonschicht beitragen hat, mich sehr verwundert. Wieder etwas positives, dafür lohnt sich doch das Autofahren auch auf kurzen Strecken.

Dass die klimaschädlichen Treibhausgase einen Klimawandel herbeiführen, ist jedoch nicht lückenlos bewiesen. Zweifellos haben diese Gase ihre Auswirkungen, allerdings gab es in der Geschichte mehrere kleine und größere Kältezeiten sowie kleine und größere Wärmezeiten. Das belegen die Sedimentablagerungen.

Und so ist es fraglich, ob wir nicht den Maledivern größere Last abnehmen und mehr Klimagase ausstoßen sollten. Schließlich ist der Hautkrebsbedrohung durch Verbrennungen am Sonnenlicht unmittelbar. Dagegen ist der Klimawandel eine keine direkte Bedrohung. Und wenn eine neue Wärmezeit bevorsteht, so wird diese nach kürzester Zeit durch den atlantischen Golfstrom unterbunden. Das führte zum erneuten Absenken des Meeresspiegels. Damit wären die Malediven nicht nur wieder bewohnbar, sondern auch größer.

Insofern sollte man sich tatsächlich nach den Hintergründen des Klimawandels fragen. Mit dem Klimawandel schürt man Ängste in der Bevölkerung, was zur unverhältnismäßig großen Förderung der erneuerbaren Energie führt. Davon profitieren vor allem Bauern, die neuerdings ihre Felder mit Solarpanelen zur Sonnenenergiegewinnung, mit Mais zur Biogasgewinnung und mit Windrädern zur Windkraftgewinnung bestellen. Leidtragende sind die Endkunden und Verbraucher des Stroms, weil sie eine zu hohe EEG-Umlage zahlen müssen. Außerdem sind die kommunalen Stadtwerke ebenfalls betroffen. Schließlich ist die Energiewende eine Umverteilung von unten nach oben, also vom kommunalen Eigentum hin zum Bauern, der sich durch die Energiewende bereichert.

Somit gibt es also keine Wahl zwischen Hautkrebs und Obdachlosigkeit. Eine größere Ehrlichkeit in dieser Debatte wäre angebracht!

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